Liebe Freundinnen und Freunde der Paul-Gerhardt-Gemeinde,
es ist schon eine Weile her, dass der erste gemeinsame Gemeindebrief der Paul-Gerhardt-Gemeinde erschienen ist. Er hat einige Veränderungen in diesem oder jenem Gemeindebezirk gebracht. Auch, dass nicht überall alles angeboten werden kann, sondern dass sich die übrig gebliebenen Kräfte die Arbeit so eingeteilt haben, dass jeder Bezirk langsam aber sicher ein Profil bekommt oder bekommen soll, ist aus ihm ersichtlich. Für die Jüngeren von Ihnen heißt das, dass es vielleicht einige Wege mehr sind, um dieses oder jenes Angebot wahrzunehmen. Aber wo ist was? Da hilft der Gemeindebrief, das jeweilige zu finden.
Waren es früher doch nur die, die irgendwie und irgendwann in unseren Gottesdiensten aufgetaucht waren und Interesse an Gemeindenachrichten bekundet hatten, die den Gemeindebrief dann auch bekamen, hat uns der Ehrgeiz gepackt und wir haben versucht, jedem Haushalt einen zukommen zu lassen. Jeder und jede aus unserer Gemeinde sollte wissen, was bei uns geschieht, wie dieser oder jener als Christ denkt und lebt. Das sind nun ca. 6000 Gemeindebriefe, die bei Ihnen regelmäßig ankommen.
Das brauchte und braucht Anstrengung, diese vier Mal im Jahr diesen Brief irgendwie an die Familie zu bringen. Aber wie? In den Gemeindebezirken, die dies schon seit Jahren tun, hat sich ein Stamm an Austrägern gebildet, die von Haustür zu Haustür gehen, um ihn dort in die Briefkästen zu werfen. Nein, nicht immer eine befriedigende Aufgabe. Wird man doch häufig als Werbeausträger "verdächtigt" und vor allem: nicht gern gesehen. Andererseits erleben wir aber auch das Vertrauen, das uns entgegengebracht wird. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken, wie treu einige austragen!
In manchen Straßen wohnen aber überwiegend alte Menschen unserer Gemeinde und es findet sich keiner, der ihnen den Gemeindebrief bringt. So waren wir doch genötigt, einer größeren Anzahl den Gemeindebrief per Post zu übersenden und kommen damit aber nun an die Grenze dessen, was wir vermögen.
So kommen wir mit einer Bitte zu Ihnen. Ist es Ihnen möglich, dass Sie mitmachen, dass jeder Gemeindehaushalt einen Gemeindebrief erhält? Sie können selbst die Anzahl der Briefe bestimmen, die Sie austragen möchten. Wir schlagen vor, dass es vielleicht eine Straße oder ein Teil einer Straße ist, der in der Nähe Ihrer Wohnung liegt. So wären die Wege nicht so weit und die Nachbarschaft vielleicht schon ein wenig bekannt. Erfahrungen zeigen, dass das Austragen zu Einkaufszeiten sehr günstig ist, vielleicht auch Zeiten, wo die Leute nach Hause kommen. So kommt man dann einfacher in die Hausflure um die Gemeindebriefe in die Briefkästen zu stecken, die innerhalb der Häuser sind.
Wir wissen auch, dass wir die, die uns schon jetzt helfen, nicht noch mehr belasten können. Deswegen wenden wir uns an diejenigen, die vielleicht nur auf einen kleinen Anstoß warten, um uns ein wenig zu helfen. Da – eben, das war er gerade – der Anstoß. Die Gemeinde braucht Ihre Hilfe. Was wir Ihnen versprechen? Dass Sie nur soviel zu tun brauchen, wie Sie möchten und können. Und die, die gerne mehr auf Sie zugreifen wollen, ermahne ich, jedem genau diese Freiheit zu lassen.
Nun also die Straßen, wo z. Z. noch Lücken zu verzeichnen sind und für die Sie sich entscheiden könnten. Bitte melden Sie sich bei Interesse im Gemeindebüro.
Gemeindebezirk Friedrichsfelde
- Friedenhorster Str.
- Gensingerstraße 103 (Seniorenh.)
- Am Tierpark 63, 65, 67-91
- Sewanstraße 65-181 (ungerade)
- Gensingerstraße 2-36
- Gensingerstraße 38-114 (gerade)
- Splanemannstraße
- Moselviertel (die Straßen: Ruwersteig, Kürenzer Straße, Merler Weg)
- Rosenfelder Straße 17-23
Gemeindebezirk Karlshorst
Besonders durch Chormitglieder gibt es hier in der Regel ausreichend Austräger und Austrägerinnen.
Zur Entlastung aller freut sich Frau Pantzer in der Karlshorster Küsterei aber auch auf Ihre neue Bereitschaft, eine Straße oder einen Teil davon zu übernehmen.
Gemeindebezirk Zur Barmherzigkeit
- Eitelstraße
- Sophienstraße
- Maximilianstraße
- Eduardstraße
- Münsterlandstraße
Gemeindebezirk Erlöserkirche
- Türrschmidtstraße
- Tuchollaplatz
- Kernhofer Straße
- Hauffstraße
- Krummhübler Straße
- Schlichtallee
- und vielleicht mit einer kleinen gesunden Radtour verbunden, die Belieferung von vier Haushalten in der Köpenicker Chaussee.
Herzlichen Dank
Martin Kind / Hans-Joachim Meyer