Paul-Gerhardt-Gemeinde/Berlin-Lichtenberg

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Eine Evangelische Gemeinschaftsschule Berlin Lichtenberg - davon träumen wir

Im Sommer des Jahres 2011 feierte die Evangelische Grundschule Lichtenberg ihr 10-jähriges Bestehen. 10 Jahre, in denen durch ein enormes Engagement von Lehrern und Eltern ein eindrucksvoller Lebens-, Lern- und Erfahrungsraum geschaffen wurde, der für alle Kinder, unabhängig von ihrer Herkunft, offen ist und vielgestaltig individuelle Lernprozesse ermöglicht. Die hier gelebte Auseinandersetzung mit dem Evangelium eröffnet den Schülerinnen und Schülern Liebe, Freiheit und Verantwortung für das Gemeinwesen. Eine Schule, die gerade auch durch ihr Wirken in der Gemeinde, im Stadtteil, auf ihre nähere Umgebung und darüber hinaus wie eine wärmende Sonne ausstrahlt.
All dies ist dem Mut einer kleinen Gruppe zu verdanken, die sich damals auf den Weg gemacht hatte, die Vision von einer Schule, in der die Einzigartigkeit eines jeden Menschen als Geschöpf Gottes seine Wertschätzung erfährt, Wirklichkeit werden zu lassen. Schon damals träumte man davon, dass der Grundschule eine weiterführende Schule folgen sollte.
Der Traum erfüllte sich, als 2007 Eltern, Lehrerinnen und Lehrer der Evangelischen Grundschulen Mitte, Pankow und Lichtenberg die Evangelische Gemeinschaftsschule Berlin Zentrum gründeten, die sich in der Trägerschaft der Schulstiftung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz befindet.
Diese Schule arbeitet seit dem mit großem Erfolg. Eltern dieser Schule, die sich hier um einen Platz bemühen, formulierten es so: "Wir sind begeistert davon, dass hier Menschen ein Haus des Lernens entwickeln, das gleichermaßen individuelles Wachstum und Verbundenheit ermöglicht. Unseren Sohn in einer christlichen Glaubensgemeinschaft, die auf äußerst kreative Weise nach Antworten auf die bedrückenden und drängenden Fragen der Zeit sucht, zu wissen, gäbe uns viel Vertrauen. Gern möchten wir uns als Eltern mit unseren Fähigkeiten in die Schule einbringen".
So bewerben sich im Jahr 2010 mehr als 350 Schüler für das nachfolgende Schuljahr. Die Schule kann aber nur 70 Schülerinnen und Schüler aufnehmen. Wohin gehen nun die 280 verbleibenden Jugendlichen?
Auch für die Eltern der Lichtenberger Grundschule stellt sich in der 6. Klasse die Frage, wohin?
Offensichtlich ist der Wunsch nach einer Schule, die Raum für ein hohes Maß an Eigen- und Mitverantwortung schafft und damit vor allem auch intrinsisch motiviert , die die gewonnenen Erfahrungen der Grundschule fortsetzt und die Schülerinnen für einen langen Zeitraum in einer vertrauten Umgebung lernen lässt, groß.
Bewegt durch diese Tatsachen und die ermutigenden Beispiele der Vergangenheit hat sich nun wieder eine Gruppe von Menschen gefunden. Sie gründete im Juni 2011 die AG "Eine Evangelische Gemeinschaftsschule Lichtenberg" mit dem Ziel, eine weiterführende Schule in Lichtenberg zu eröffnen, die sich an dem Modell der Gemeinschaftsschule Zentrum orientiert.
Wer wir sind. Wir sind Eltern, die bei der Gründung der Grundschule mitwirkten und derzeit im Schulverein mitarbeiten. Wir sind Lehrer der Evangelischen Grundschule und eine Schulleiterin, die das Konzept der ESBZ (siehe oben) erarbeiteten. Mitinitiator ist Pfarrer Cierpka, der vor 20 Jahren an der Gründung des Evangelischen Gymnasiums Neuruppin beteiligt war. Wir sind Lehrerinnen mit langjähriger pädagogischer Erfahrung, die gern an der zu gründenden Schule arbeiten würden. Wir sind Eltern, die sich aktiv in der Gemeinde engagieren.
Viele Schritte sind wir inzwischen gegangen. Ein Konzept wurde geschrieben und dem Kuratorium der Schulstiftung, das Interesse an einer Oberschule bekundet hat, und der Senatsschulverwaltung übermittelt. Es gab Gespräche mit Pfarrer Cierpka und Mitgliedern des Gemeindekirchenrates, Treffen mit den zuständigen Stadträten, mit der Schulleiterin der ESBZ und mehrere Treffen in der Grundschule über eine mögliche Kooperation. So viel Zustimmung also von allen Seiten.
Die größte Hürde, die es jedoch zu nehmen gilt, besteht darin, ein geeignetes Gebäude zu finden. Leider erfüllte sich die Hoffnung auf ein ehemaliges Schulgebäude gleich gegenüber der Friedrichsfelder Kirche und in einer Achse mit der Grundschule wegen zu großer Bauschäden nicht. Wir suchen also intensiv nach einem geeigneten Gebäude in der näheren Umgebung. Und wir würden uns über Menschen freuen, die uns dabei unterstützen. Natürlich freuen wir uns auch darüber, wenn Interessierte bei unserem Projekt mitwirken. Sie können sich dann gern unter folgender Email-Adresse melden:

Weiterfuehrendeschule.berlinlichtenberg@gmx.de

Wir freuen uns auf Sie!

Daniela Enskat und die Schulinitiative