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19:30 Uhr - Foyer der Kirche "Zur frohen Botschaft"

Kindheitserinnerungen sind normalerweise vom milden Glanz eines nicht bedrohten, freundlichen Schicksals getragen. Nicht so in Kriegen, wo Kinder unverschuldet hineingeraten, auch wenn ein Teil von ihnen durch glückliche Umstände und Zufälle gerettet werden kann und überlebt. In ihren Erinnerungen und im stillen Schmerz weht diesen Kindern das Grauen entgegen aus Trennungen, Verlusten und andauernder Angst. Es sind verlorene Kindheiten und gebrochene Überlebensgeschichten mit steinigen Wegen in die Zukunft, mit Sehnsüchten, Wünschen und Hoffnungen.
Zum einen denken wir dabei an die Kinder im II. Weltkrieg in den von Nazideutschland überfallenen Ländern und an jüdische Kinder, die versteckt, deportiert und ermordet wurden. Wir denken auch an die Kinder, als der Krieg mit ebensolcher Gewalt, mit der er angezettelt wurde, nach Deutschland zurückkam.
Zum anderen denken wir an Kinder in Kriegen und Auseinandersetzungen der Gegenwart, in Israel, Gaza und der Ukraine. Darüber wollen wir uns austauschen mit Impulsen und Fakten, Lesungen und Musik unseres Instrumentalkreises sowie einem Dialog zum Nachdenken. Dazu laden wir herzlich ein.
Renate Mehner
im Namen der AG Erinnern & Gedenken
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