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Aus der Arbeit des Posaunenchores oder:

Blasen in Coronazeiten (V)

Ostern liegt nun schon wieder hinter uns. Was war das für ein Ostern im Vergleich zum letzten Jahr. Damals haben wir einzeln oder in Kleinstgruppen hier und da verstreut mit unseren Instrumenten die Auferstehung des Herrn verkündet. Im Gemeindemagazin Juni - August 2020 hat Gerhard Ziglowski davon berichtet.
Und nun Ostersonntag ein Jahr später:
Diesmal durften wir wieder nach doch recht langer Blasabstinenz als ein schön großer Chor die Botschaft "Christ ist erstanden" verkünden und das war wunderbar.

Der Gottesdienst in Karlshorst durfte ja stattfinden und so wollten wir uns wenigstens im Anschluss daran hören lassen. An alle Bläser, die sich aufgemacht haben, um dabei zu sein, auch wenn es "nur" vor der Kirche war, ganz herzlichen Dank. Ich meine, man konnte ihnen allen die Freude darüber anmerken, dass wir endlich wieder real etwas Musik zusammen machen konnten. Und ich meine auch, dass sich diese unsere Freude auf die Zuhörer, die wir erreichen konnten, übertragen hat.

Aber das war ja noch nicht alles. Am Ostermontag war vom Posaunendienst noch ein besonderer Einsatz geplant: "Mobile Bläser am Ostermontag". Menschen, die in Seniorenheimen wohnen bzw. als Patienten in Krankenhäusern waren, sollten wahrnehmen, dass die Osterbotschaft auch an sie gerichtet ist. Aus unserem Chor haben sich dazu immerhin sieben Bläser mit Cornelia Ewald in der Stadt getroffen und unsere Gruppe wurde sogar noch verstärkt durch unseren Superintendenten Herrn Furian, der ja darüber hinaus auch Bläser ist. Wir konnten also recht munter und selbstbewusst an den fünf Krankenhäusern bzw. Seniorenheimen aufspielen und haben es auch mit Osterchorälen und Frühlingsliedern getan.
Ein kurzer recht heftiger Hagelschauer zwang uns gleich zu Beginn zwar, fluchtartig Schutz zu suchen, aber danach haben wir alle weiteren Freiluftauftritte ohne Beeinträchtigungen (wenn man den teils recht heftigen Wind nicht zählt) und zeitweise sogar bei Sonnenschein absolviert. Auch bei diesem Einsatz konnten wir an der Reaktion der Leute erkennen, dass sie diese Art Zuwendung sicher länger vermissten und dankbar angenommen haben. Neben der eigenen Freude daran war dies uns denn auch Lohn genug für die schon ein wenig anstrengende Tour.

Diese Aktion war ja ähnlich wie damals der "mobile Advent" zentral vorbereitet worden. Insgesamt waren drei Gruppen unterwegs. Eine davon, aber nicht wir, hat es (ähnlich wie damals im Advent) in einen Beitrag der rbb24-Nachrichten geschafft.

Nun ist mindestens bis Mai wieder etwas Pause und durchhalten angesagt. Bis dahin ist wieder etwas Zeit, in der sich hoffentlich einiges bessert, vergangen; es wird dann wieder wärmer, sodass auch mehr draußen gemacht werden kann.

Um trotz Pausen etwas fit zu bleiben, hat der Kirchenkreis uns Bläsern schon seit ein paar Wochen online-Proben angeboten. Einmal in der Woche zur verabredeten Zeit schalten alle Bläser, die daran teilnehmen wollen, ihren Computer ein und verbinden sich per Internet mit unserem Bläserbeauftragten Jürgen Hahn oder mit seinem Kollegen aus dem Nachbar-Kirchenkreis. Auch aus unserem Posaunenchor beteiligen sich einige regelmäßig daran. Und so spielen wir zwar jeder für sich aber dennoch - trotz Corona - gemeinsam.

Friedbert Haberland

 

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