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02.04.2026 |
Gemeinsam feiern am Gründonnerstag
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18:00 Uhr - Gemeindesaal Friedrichsfelde

Wir laden ein, das Tischabendmahl miteinander zu feiern. Gründonnerstag erinnert daran, wie Jesus mit seinen Jüngern das letzte Abendmahl geteilt hat – ein Moment des Zusammenkommens, des Teilens und der Stärkung für das, was vor ihnen lag. Dieses Gefühl wollen wir aufnehmen und ein Abendmahl wie unter Freunden gestalten: alle sitzen gemeinsam an einer langen Tafel, teilen Brot und Wein, Geschichten und Zeit miteinander.
Nach dem liturgischen Teil sind alle eingeladen, das Miteinander weiterzuführen: Bringen Sie gerne kleine Köstlichkeiten mit – Brotaufstriche, Käse, Obst, Gemüse oder Getränke – Dinge, die Ihnen schmecken und die Sie mit anderen teilen möchten. Vor allem aber bringen Sie Lust auf Gemeinschaft und gute Gespräche mit! Wir freuen uns auf Sie!
Pfarrer Lennart Schirr
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04.04.2026 |
Osternacht
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Die Vielfalt der Osternacht Ein großer Schatz unserer Gemeinde ist die Vielfalt. Sogar in der Osternacht wird das deutlich. Diese Nacht, in der Botschaft der Auferstehung still und langsam in die dunkle Welt einzieht. Diese Nacht, die seit der frühen Christenheit der Höhepunkt des Kirchenjahres ist.
In unserer Gemeinde wird sie sowohl in die Nacht hinein gefeiert, als auch aus der Nacht heraus. Das Osterlicht wird bei uns also sowohl in die Dunkelheit hinein getragen, als auch dem Ostermorgen entgegen.
Wie schon in den letzten beiden Jahren feiern wir in Friedrichsfelde ab 22 Uhr, in Karlshorst ab 5:30 Uhr.
Auch im Charakter unterscheiden sich beide Feiern etwas: die Feier in Friedrichsfelde ist stark von der traditionellen Liturgie und den Stationen geprägt, die man bei der Osternacht durchschreitet. Die Feier in Karlshorst verbindet biblische mit zeitgenössischen Texten und mit einer Verkündigung der Osterbotschaft für hier und heute.
Anderes ist ähnlich: von der Stille in den Jubel der Osterlieder, von der dunklen Kirche, die durch das Licht der Kerzen immer mehr erhellt wird.
In Friedrichsfelde versammeln wir uns am Karsamstag, den 4. April, um 22 Uhr am brennenden Feuer im Liturgischen Garten. Nach Lesung und Gebet geht es mit Gesang in die dunkle Kirche. Die Osterkerze zieht erst später ein und erhellt, verteilt auf viele Kerzen den nächtlichen Raum.
Am frühen Morgen des Ostersonntages laden wir herzlich zur Osterandacht nach Karlshorst um 5:30 Uhr ein. Wir versammeln uns in der Kirche "Zur frohen Botschaft", Weseler Straße 6. Im Anschluss laden wir dazu ein, das Osterfest mit einem gemeinsamen Frühstück im Vorraum der Kirche zu begehen und die Freude über die Auferstehung unseres Herrn zu teilen.
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05.04.2026 |
Familiengottesdienst zu Ostern
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10:00 Uhr - Erlöserkirche

Zunächt feiern wir einen festlichen Familiengottesdienst in der Kirche.
Danach gibt es das traditionelle Osternestersuchen auf der Festwiese. Auch laden wir dort alle Besucher herzlich ein, bei Kaffee, Getränken und Gebäck den Kindern beim Suchen zuzusehen, den Bläsern zu lauschen und noch etwas zu verweilen.
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17.04.2026 |
Lesung mit Hermann Beil anlässlich des 95. Geburtstages von Thomas Bernhard
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19:30 Uhr - Gemeindesaal Erlöser
Hermann Beil liest "Holzfällen" - eine Erregung

Hermann Beil, der für Bernhard ein wichtiger dramaturgischer Weggefährte war, schreibt in seiner Ankündigung zur Lesung folgendes:
"Ein Wiener Literaturkritiker entfacht 1984 einen Skandal um Thomas Bernhards Roman 'Holzfällen', der zur Beschlagnahmung des Romans in Österreich führt. Das wochenlange Verbot wird schließlich aufgehoben, das Buch bleibt unverändert. Der Roman ist eine grandiose, groteskkomische Inszenierung der Wiener Kulturgesellschaft und zugleich gnadenlos selbstkritisch, denn der Erzähler hält auch über sich selbst Gericht".
Wir freuen uns sehr, dass der Wiener Dramaturg und Rezitator Hermann Beil wieder in der Paul-Gerhardt-Gemeinde zu Gast ist.
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22.04.2026 |
Sterne ohne Himmel - Kinder im Krieg und Holocaust
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19:30 Uhr - Foyer der Kirche "Zur frohen Botschaft"

Kindheitserinnerungen sind normalerweise vom milden Glanz eines nicht bedrohten, freundlichen Schicksals getragen. Nicht so in Kriegen, wo Kinder unverschuldet hineingeraten, auch wenn ein Teil von ihnen durch glückliche Umstände und Zufälle gerettet werden kann und überlebt. In ihren Erinnerungen und im stillen Schmerz weht diesen Kindern das Grauen entgegen aus Trennungen, Verlusten und andauernder Angst. Es sind verlorene Kindheiten und gebrochene Überlebensgeschichten mit steinigen Wegen in die Zukunft, mit Sehnsüchten, Wünschen und Hoffnungen.
Zum einen denken wir dabei an die Kinder im II. Weltkrieg in den von Nazideutschland überfallenen Ländern und an jüdische Kinder, die versteckt, deportiert und ermordet wurden. Wir denken auch an die Kinder, als der Krieg mit ebensolcher Gewalt, mit der er angezettelt wurde, nach Deutschland zurückkam.
Zum anderen denken wir an Kinder in Kriegen und Auseinandersetzungen der Gegenwart, in Israel, Gaza und der Ukraine. Darüber wollen wir uns austauschen mit Impulsen und Fakten, Lesungen und Musik unseres Instrumentalkreises sowie einem Dialog zum Nachdenken. Dazu laden wir herzlich ein.
Renate Mehner
im Namen der AG Erinnern & Gedenken
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29.04.2026 |
Vortragsreihe "Ägypten und das alte Testament"
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